Militärische Gebäude

 

Kasematte, Heringmarkt, Damme
Kasematten, Kerkstraat, Damme
Liebfrauentor, Damme
Dammer Stadtbefestigung, Damme
Naturreservat 'Oude Stadswallen van Damme' (die alte Stadtwälle), Damme
'Fort van Beieren' (Bayrisches Fort), Koolkerke
'Verbrand Fort' (Verbranntes Fort), Oostkerke
Fort Sint-Job, Hoeke
Fort Sint-Donaas, Lapscheure
 
 

 

 

Kasematte, Heringmarkt, Damme

Up to 1660 the Lieve was channelled through the ramparts of tthe town by means of two walls. Afterwards the course of the river was led outside the town. A munition depot was built using the old walls. Other munition-depots were on both sides of the now-demolished entrance-gate of Our Lady. Bats have made their home in one of them.

 

 

 

Kasematten, Kerkstraat, Damme

Die Kasematten sind Munitionslager aus der Zeit der Damme Militärperiode. Eine dieser Kasematten ist heute ein Fledermaus-Reservat.

 

 

Liebfrauentor, Damme

An der Straßenverkleidung ist der Grundplan des Liebfrauentors sichtbar. Das Tor wurde im 17. Jahrhundert, als Teil der Stadtverteidigung, gebaut.

 

 

Dammer Stadtbefestigung, Damme

Von der ursprünglichen, mittelalterlichen Stadtbefestigung von Damme bleib so gut wie nichts erhalten. Im 17. Jahrhundert wurde sie ersetzt durch einen siebenzackigen Wall. In der napoleonischen Zeit wurden viele Kanäle mit dem Aushub aus dem damals gegrabenen Kanal "Damse Vaart" zugeschüttet. Dennoch blieb die siebenzackige Form besonders aus der Vogelperspektive und auf Karten gut zu erkennen.

 

 

Naturreservat 'Oude Stadswallen van Damme' (die alte Stadtwälle), Damme

Der größte Teil dieses 44 ha großen Naturreservats befindet sich auf den alten Stadtbefestigungswällen von Damme. Aus den Kanälen dieses Verteidigungsystems wurden Rietfelder, Sumpfwälder und Heuwiesen, deren botanischer Wert einzigartig ist mit Arten wie dem Sumpffarn und dem Kamm-Wurfarn. Die angrenzenden, ausgestreckten Wiesen sind im Winterhalbjahr ein wichtiger Rastplatz für die Wintergänse. Im Frühjahr finden Uferschepfen und Keibnitze hier ihre Brutplätze.

 

 

'Fort van Beieren' (Bayrisches Fort), Koolkerke

Anfang des 18. Jahrhunderts ließ Maximilian-Emmanuel von Bayern, Landvogt der südlichen oder spanischen Niederlände in Koolkerke ein Fort errichten, das nach ihm benannt wurde. Später verlor dieses Bollwerk seine Funktion und is nun eine provinziale Domäne.

 

 

'Verbrand Fort' (Verbranntes Fort), Oostkerke

Diese Redoute oder kleine Befestigungsanlage wurde wahrend des spanischen Erbfolgekriegs in der zweiten Halfte des Jahres 1703 errichtet. Das Verbrannte Fort befand sich im Norden des Romboutswerve-Deichs an der Stelle, an der eine Unterleitung oder Siphon unter dem Deich angebracht war. So konnte das Gebiet im Süden des Deichs und im Norden der Verse Vaart unter Wasser gesetzt werden.

Die Redoute gehorte zum klassischen Typ, aufgebaut aus einer Gracht, einem Vorwall und einem Verteidigungswall. Die Spuren verbrannten Lehms auf dem Gelande wiesen darauf hin, dass der hölzerne Aussichtsturm innerhalb des Forts durch Brand zerstört wurde.

Was jetzt noch vom Fort übrig bleibt, zeichnet sich als quadratische Wiese mit einer Seite von 88 Metern ab. Die beste Sicht auf dieses Fort erhalt man am Deich des Schipdonk-Kanals.

In den Relikten der ehemaligen Umwallungsgracht finden wir eine interessante Sumpfvegetation mit unter anderem Breitblättrigen Rohrkolben, Aufrechten Igelkolben, Schwanenblumen und Nickenden Zweizahn. lm Frühling beherbergt dieses Biotop auch eine Reihe von Amphibien. Sowohl die Erdkröte als auch der braune und grüne Frosch kommen hier zahlreich vor. Sie suchen das seichte, unbewegliche Wasser, um ihre Eier darin zu legen. Auch der kleine Wassersalamander findet hier noch einen geeigneten Lebensraum zwischen den vorhandenen Wasserpflanzen.

Aus: Forts und Deiche zwischen Brügge und Damme. Westtoer, 2007.

 

 

Fort Sint-Job, Hoeke

Entlang dem Dammer Kanal, sieht man die Reste des Forts Sint-Job, das hier im Mai 1604 zur Verteidigung der Stadt Damme errichtet wurde.

Vermutlich war das Fort noch nicht fertig gestellt, als die Truppen von Maurits es während der Belagerung von Sluis einnahmen. Nach der Eroberung von Sluis im Jahre 1604 wurde das Fort in das Fortdreieck mit dem Sint-Frederik- und dem Sint-Donaas-Fort aufgenommen. Am 4. November 1783 nahmen österreichische Truppen das Fort von Brügge aus ein. Man begann unverzüglich mit dem Abriss, gleichzeitig mit dem Fort Sint-Donaas Heute ist nicht mehr viel vom Fort übrig. Erhöhungen und Tiefen im Acker sind die letzten Reste.

Bron: Forts and dykes between Bruges and Damme

 

 

Fort Sint-Donaas, Lapscheure

Bis zum westfälischen Frieden im Jahre 1648 wurden aufbeiden Seiten der Grenze zwischen den südlichen und den nördlichen Niederlanden viele Bollwerke erreichtet. Eines davon ist das viereckige Fort Sint-Donaas, das aus dem Anfang des 17. Jahrhunderts stammt. Dessen Überreste sind westlich der Dammer Kanal, noch gerade auf belgischem grundgebiet, zu sehen.